01.11. – 05.11.2020 Überall Hunde

Nach der Olivenernte war erstmal etwas Pause angesagt und ich habe es mir noch ein paar Tage am Strand gemütlich gemacht. Von Chalkidiki bin ich dann langsam wieder in Richtung Thessaloniki gefahren und habe auf meinem weiteren Weg in den Süden noch einmal Papa Pit mit seinen Hunden besucht und ein paar Tage bei ihm ausgeholfen. Hierbei entstanden ein paar kleine Geschichten mit den verschiedensten Hunden.

Einer der Hunde, namens Diaz, lebt bei einer Freundin auf dem Grundstück, ist noch nicht mal ein Jahr alt und jetzt schon ein Riesenbaby 😀 Auf dem ersten Foto  sieht man ganz gut, wie groß seine Pfoten im Vergleich zu meiner Hand sind. So groß wie er ist, so lieb und verspielt ist er auch. Es war immer wieder eine Freude ihn zu sehen und mit ihm zu spielen.

Die zweite Geschichte dreht sich um die kleine junge Ella. Sie ist eine der vielen Straßenhunde hier in Griechenland. Sie wurde von einer Freundin von Peter gerettet und durch Zufall auch recht schnell vermittelt. Vor ein paar Wochen waren Marie und ihre Mama aus Leipzig für zwei Wochen bei Peter für „Urlaub gegen Hand“, quasi Urlaub machen mit Verpflegung etc. gegen etwas tägliche Arbeit. Ganz spontan hat sich Marie in dieser Zeit in die kleine Ella verliebt. Ella hat eine kleine Krankheitsgeschichte hinter sich und ist jetz noch bei Peter in Pflege zum Aufpeppeln. Sie macht sich gut, ist gesund und bereit zur Reise nach Deutschland in ihr neues Zuhause.

Ich bin selbst offen, einen Hund aufzunehmen und habe für zwei Tage einen Probehund von Peter mitgenommen, die Janou. Normalerweise lebt sie bei Peter in einem kleinen Rudel im Haus und auf dem Grundstück. Die halbe Stunde Fahrt zum Strand war schon eine Quahl für sie und dann vor Ort am Strand war die sonst so aktive und muntere Janou sehr scheu, ängstlich und zurückhaltend. Es war überhaupt kaum möglich, sie zu einem Spaziergang zu ermutigen. Die zwei Tage mit Janou waren leider sehr ernüchternd, da sie einfach den ganzen Tag entweder im oder vor dem Bus lag und sich nicht bewegen wollte. Das Leben im Bus und Unterwegssein passt ihr wohl nicht so recht…Nach den Probetagen habe ich sie wieder bei Peter abgegeben und sie fühlte sich dort sofort wieder wohl und war wieder die aktive und muntere Labradorhündin.

Während meines Aufenthalts bei Peter, habe ich in der Nähe in meinem Bus geschlafen. Dort streunert der große Toni herum. Er wird an dem einen oder anderen Haus wohl immer etwas gefüttert, aber einen Besitzer hat er noch nicht. Eines Abends kam er neugierig zu mir an den Bus und wollte wohl mal gucken, was in seinem „Revier“ auf dem Parkplatz so los ist. Ich hatte ihm etwas zu Trinken und zu Fressen gegeben. Das hat ihm so gut gefallen, dass er die ganze Nacht in der Nähe lag und Wachhund gespielt hat. Vermutlich hat er auch auf die nächste Mahlzeit am Morgen gehofft 😀